14.06.2016|

Trojanisches Pferd aus Kriftel?

Welche Interessen vertritt Klaus Schindling? Am 4. Juni waren im Höchster Kreisblatt zeitgleich zwei Artikel zu den Baumärkten in Hattersheim und Kriftel zu lesen.

Der zukünftige Bürgermeister Klaus Schindling verkündet, dass er die über Jahre geplante Ansiedlung eines Baumarktes in Hattersheim  nicht weiterführen wird. Am gleichen Tag verkündet Frank Jirasek, der Erste Beigeordnete und Leiter der Wirtschaftsförderung der Gemeinde Kriftel, dass es Pläne und Interessenten für die Nutzung des Praktiker Baumarkt-Geländes in Kriftel gebe, der Erfolg dieser Pläne aber von der Entscheidung Hattersheims abhänge. In anderen Worten: wenn Hattersheim jetzt freiwillig auf einen Baumarkt verzichtet, dann ist der Weg für Kriftel frei. 

Die Hattersheim SPD-Fraktion hinterfragt, ob Herr Schindling Hattersheimer oder Krifteler Interessen vertritt. Oder ob der aus Kriftel zugezogene zukünftige Bürgermeister Schindling gar Absprachen zugunsten seines früheren Heimatortes getroffen hat, die zulasten von Hattersheim gehen. Dazu der SPD-Fraktionsvorsitzende Marek Meyer: „Wir fragen uns, ob die Krifteler aus der Insolvenzmasse des Praktiker-Baumarktes ein Trojanisches Pferd gezimmert haben, das sie uns nach Hattersheim rübergeschoben haben. Es ist wahrscheinlich schwer, eventuelle Absprachen nachzuweisen – aber ein Geschmäckle hat es schon.“

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