21.01.2016|Frankfurt (Pressemeldungen der SPD-Fraktion in der Regionalversammlung)

Bessere Anbindung und Entlastung der Autobahnen durch Wallauer Spange

Die SPD-Fraktion in der Regionalversammlung Südhessen begrüßt die Ankündigung der Bahn AG, den Bau der Wallauer Spange in den kommenden Monaten voran zu treiben. Mit dieser Schienenverkehrstrasse soll einen schnelle Bahnverbindung zwischen Wiesbaden, dem Flughafen Frankfurt und dem Frankfurter Hauptbahnhof geschaffen werden. Wie Fraktionschef Harald Schindler mitteilt, würde aus der Infrastrukturmaßnahme sowohl eine verbesserte Anbindung der Landeshauptstadt als auch eine mögliche Entlastung der Autobahnen im Westen Frankfurts resultieren.

„Mit dem Bau der Wallauer Spange ginge eine deutlich verbesserte Anbindung Wiesbadens mit dem S-Bahnnetz rund um Frankfurt einher. Der Fernbahnhof am Flughafen wäre von Wiesbaden binnen 13 Minuten zu erreichen“, so Schindler.

Nach Ansicht des Hochheimer Sozialdemokraten bietet der Bau der Schienenverbindung aber auch zusätzliche Möglichkeiten die Autobahnen im Westen Frankfurts zu entlasten: „Ein Haltepunkt am Wiesbadener Kreuz und die Einrichtung eines Park- and Ride-Parkplatzes kann entscheidend zur Verkehrsentlastung auf den Autobahnen A3 und A66 beitragen. Zu Pendlerzeiten droht dort der Verkehr bereits jetzt zu ersticken. Insbesondere die Einpendler aus Richtung Limburg könnten von einem Halt am Wiesbadner Kreuz schnell in die Stadt befördert werden.“

Zudem biete der Bau der Wallauer Spange auch die Möglichkeit in einem zweiten Schritt die Stadt Darmstadt über eine entsprechende Verlängerung der Streckenführung anzubinden.

Laut SPD-Geschäftsführer Kai Gerfelder fordern die Sozialdemokraten in der Regionalversammlung die Verantwortlichen in Bund, Land und bei der Bahn gleichzeitig auf, mehr für die Schieneninfrastrukturprojekte im Rhein-Main-Gebiet zu tun: „Es muss in den kommenden Jahren auch bemerkbare Fortschritte etwa beim Bau der Regionaltangente West, der nordmainischen S-Bahn, der Anbindung des Terminal 3 am Flughafen und der viergleisigen Anbindung von Friedberg über Bad Vilbel geben. Wenn wir nicht weiter in den Schienenverkehr investieren, wird die Region angesichts steigender Einwohnerzahlen den endgültigen Verkehrskollaps erleiden.“

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